Zeitgenössische Oper Berlin
1. Sopran - Lisa Tjalve

Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Hans Sotin und Prof. Klesie Kelly Moog. Meisterkurse bei Ingrid Bjoner, Tom Krause, William Mateuzzi, Diane Montaque und Edda Moser. 1998 gestaltete sie die Rolle der "Calisto" in der gleichnamigen Oper von Cavalli. 1999 sang sie beim ersten Kölner Rameaufestival die Rolle der "Iphise" in der Oper "Dardanus" von Rameau unter dem Dirigat von Marcus Creed, mit dem sie 2000 "Die Schöpfung" von Haydn zur Aufführung brachte. Außer dem war sie bei den Salzburger Festspielen und im Stadttheater Pforzheim mit der Rolle der "Maria" zu sehen. Seit 2001 am Theater Lübeck. Hier konnte sie in "Die Schule der Frauen" von Liebermann als "Agnes" großen Erfolg feiern. 2003 singt sie beim Westdeutschen Rundfunk die "Cunegonde" in Bernsteins Oper "Candide".
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2. Sopran, Isolde, die Blonde - Michaela Ochakovski

Studium an der Musikakademie in Iasi, Rumänien. 1986 - 1991 Engagement an der Staatsoper in Timisoara, wo sie u.a. die "Königin der Nacht", "Gilda", "Olympia" und "Rosina" gestaltete. Mehrjährige Engagements in Regensburg und Oldenburg, wo sie ihr Fachrepertoire um weitere wichtige Partien erweiterte. Die besondere Leidenschaft für zeitgenössische Musik hat sie zu großen Erfolgen z.B. in "An der schönen blauen Donau" von Franz Hummel oder in Hölszkys "Die Wände" geführt. Enge Zusammenarbeit mit den Komponisten H. J. Hespos, Adriana Hölszky und Violeta Dinescu. Neben zahlreichen Gastspielen und Konzerten in Deutschland Konzerttournee u. a. nach Italien, USA, Kanada, Österreich, Belgien, Luxemburg und Holland sowie verschiedene Rundfunkaufnahmen mit Musik von H. J. Hespos beim Südwestfunk und Radio Bremen.
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3. Sopran, Brangäne - Jutta Böhnert

Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Sylvia Geszty. U. a. auch Preisträgerin des "Internationalen Sylvia Geszty-Wettbewerbs" in Luxemburg. Seit 1998 festes Solo-Ensemblemitglied der Oper Nürnberg, wo sie neben anderen Rollen "Gilda", "Gretel" und "Susanna" singt. Weitere Engagements an der Staatsoper Stuttgart, der Deutschen Oper am Rhein und dem Niedersächsischen Staatstheater Hannover.
1. Alt, Isolde, die Weißhändige - Márta Rózsa

Ausbildung an der Musikhochschule "Franz Liszt" in Budapest. Meisterkurse bei Yevgeni Nesterenko und Esther Reti. Abschluß an der Hochschule der Künste in Berlin. Dort mehrjährige Zusammenarbeit mit Aribert Reimann in dessen Interpretationskurs "Das Lied des 20. Jahrhunderts", mit dem sie 1996 an der Deutschen Oper Berlin gastierte. Neben zahlreichen Partien des zeitgenössischen Musiktheaters verfügt sie über ein weit gefächertes klassisches Rollenrepertoire: u. a. die Titelpartie in Rossinis "Cenerentola", "Dorabella" in Mozarts "Cosi Fan Tutte", die "Hexe" in Humperdinks "Hänsel und Gretel", die "Judit" in Bartóks "Herzog Blaubarts Burg". In Berlin ist sie häufiger Gast in Konzerten der Pilharmonie, u. a. mit Schönbergs "Gurrelieder", de Fallas "El amor brujo" und Verdis "Requiem". Im April 2002 UA von "Marlowe: Der Jude von Malta" von André Werner bei der Münchener Biennale.
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2. Alt, Isoldes Mutter - Gabriele May

Ausbildung zur Kirchenmusikerin und Studium der Musikerziehung und Oper bei Prof. Rosemarie Bühler-Fey an der Musikhochschule in Saarbrücken. Kurse für ihr Liedrepertoire u. a. bei Prof. Bätzel, Prof. Thomas Stolle, Martin Galling, Barbara Schlick und Irwin Gage. Engagements bei der Kammeroper Berlin und den Internationalen Opernfestspielen Schloß Rheinsberg. Auftritte in Petersburg und Moskau mit der Partie der "Gedankenstimme des Cornets" in Siegfried Matthus Oper "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke". Nach ihrem Studium Mitglied des Opernstudios der Oper National du Rhin - Strasbourg. Derzeit Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern und Gastsängerin u.a. in Saarbrücken und Frankfurt mit Rollen wie "Frau Reich" (Die lustigen Weiber von Windsor), "Berta" (Der Barbier von Sevilla) und "Knusperhexe" (Hänsel und Gretel). Als Konzertsängerin ist sie mit allen großen Oratorien und Konzertstücken vertraut.
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3. Alt - Barbara Rohlfs

Schon während des Studiums an der Musikhochschule Lübeck wurde sie an die Bühnen Lübeck engagiert, wo sie u. a. "Flora" (La Traviata), "Nicoletta" (Liebe zu den drei Orangen) und "Hänsel" (Hänsel und Gretel) sang. Regelmäßige Studienaufenthalte führen sie nach Montréal / Kanada. Außerdem nahm sie an Meisterkursen von Christa Ludwig und Enrico Facini teil. Sie gab Liederabende bei verschiedenen Festivals und sang die "Marcelline" (Le nozze de Figaro) beim Festival junger Künstler in Bayreuth. Im Februar dieses Jahres sang sie an der Bayerischen Staatsoper die "Mutter der Chio-Chio-San" in "Madame Butterfly".
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