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Versuchung Oper in einem Akt von Qu
Xiao-song (*1952)
Uraufführung: 13. Mai
2004 |
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Musikalische Leitung Zhuang Zhou /
Geschichtenerzähler, Bass |
Rüdiger Bohn Gong
Dong-jian Orchester der Zeitgenössischen Oper Berlin |
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Im Mai 2001 zeigten wir die Kammeroper "Die letzte Saite" des chinesischen Komponisten Qu Xiao-song. Aufgrund des herausragenden Erfolges dieser Produktion beauftragte die Münchener Biennale, internationales Festival für Neues Musiktheater, Qu Xiao-song mit der Komposition eines weiteren Musiktheaterwerkes in künstlerischer Umsetzung durch die Zeitgenössische Oper Berlin. Auch in diesem Musiktheater greift Qu Xiao-song auf einen klassischen Opernstoff zurück. Hauptfigur der alten chinesischen Parabel ist Zhuang Zhou, neben Lao-tse einer der wichtigsten Vertreter der philosophischen Schule der Taoisten, der von 369-286 lebte. Auf seinem Weg nach Hause verirrt sich der große philosophische Meister Zhuang Zhou in das Reich der Toten. Dort teilt ihm der König mit, dass er sein Leben noch nicht verwirkt habe. Er fragt den Meister, ob er bereit sei für den Grad der Erleuchtung. Zhuang Zhou weiß es nicht. Die Skelette im Totenreich provozieren ihn zu einem Versuch. In Gestalt eines Geschichtenerzählers beginnt Zhuang Zhou zu sprechen: Von einer langen Reise zurückkehrend sieht er auf dem Friedhof eine junge Frau. Sie kniet vor einem Grab und befächert die frische Erde mit Luft. Neugierig fragt Zuang Zhou nach dem Grund ihres Tuns. Die Frau berichtet ihm, daß vor kurzem ihr Mann gestorben sei und sie erst wieder heiraten dürfe, wenn das Grab getrocknet sei. In ihrer unerträglichen Einsamkeit versuche sie das Grab mit ihrem Fächer schneller zu trocknen. Entsetzt über diese Untreue fragt sich Zhuang Zhou, ob alle Frauen so handeln würden. Er beschließt, seine eigene Frau zu prüfen... Eine Koproduktion mit der Münchener Biennale und dem Hebbel am Ufer Berlin - gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur - mit Unterstützung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Eine
Aufzeichnung dieser Produktion wurde vom DeutschlandRadio im Mai 2004
ausgestrahlt. Aufführungsdauer: circa 90 Minuten - Rechte: peermusic |
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2007 Zeitgenössische Oper Berlin |