| Zeitgenössische Oper Berlin |
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Márta Rózsa 1. Mezzosopran Ausbildung an der
Musikhochschule "Franz Liszt" in Budapest. Meisterkurse bei
Yevgeni Nesterenko und Esther Reti. Abschluss an der Hochschule der Künste
in Berlin. Dort mehrjährige Zusammenarbeit mit Aribert Reimann in dessen
Interpretationskurs "Das Lied des 20. Jahrhunderts", mit dem sie
1996 an der Deutschen Oper Berlin gastierte. Neben zahlreichen Partien des
zeitgenössischen Musiktheaters verfügt sie über ein weit gefächertes
klassisches Rollenrepertoire: u. a. die Titelpartie in Rossinis "Cenerentola",
"Dorabella" in Mozarts "Cosi Fan Tutte", die
"Hexe" in Humperdinks "Hänsel und Gretel", die
"Judit" in Bartóks "Herzog Blaubarts Burg". In Berlin
ist sie häufiger Gast in Konzerten der Philharmonie, u. a. mit Schönbergs
"Gurrelieder", de Fallas "El amor brujo" und Verdis
"Requiem". 2002 / 03 sang sie bei der Münchener Biennale die
Uraufführung von "Marlowe: Der Jude von Malta" von André
Werner, bei den Salzburger Festspielen in "Die Bakchantinnen von Egon
Wellesz und bei der Zeitgenössischen Oper Berlin
in "Le Vin Herbé" von Frank Martin,
"Die tödliche Blume" von Salvatore Sciarrino und "Miss Donnithornes Grille" von Peter
Maxwell Davies. |
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Hye-jae Hwang 2. Mezzosopran Nach
ihrem Abschluss mit dem Bachelor of Music an der Seoul National University
in Korea studierte sie an der Universität der Künste Berlin bei Prof.
Julie Kaufmann. 2000 erhielt sie in Korea beim Gesangswettbewerb "Das
deutsche Lied" den zweiten und beim Stipendiumswettbewerb den ersten
Preis. 2002 und 2003 nahm sie an Meisterkursen bei René Jakobs und am
Richard Strauss Institut in Garmisch-Partenkirchen teil. Im Rahmen eines
Hochschulaustausches zwischen dem Conservatoire de Paris und der UdK sang
sie beim 2ten Festival Jeunes Talents 2002 einen Liederabend in Paris. Im
Juni 2003 erhielt sie ihr Operndiplom mit Auszeichnung für ihre
Darstellung der Hauptrolle "Montezuma" in der
UdK-Opernproduktion Montezuma von Carl Heinrich Graun. |
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Barbara Rohlfs 3. Mezzo Gesangsstudium
(Diplom u. Konzertexamen) an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. J.
Wagner. Längere Studienaufenthalte führten sie nach Montréal/Kanada. Außerdem
nahm sie an Meisterkursen von Christa Ludwig, Enrico Facini teil. Schon während
ihres Studiums wurde sie an die Bühnen Lübeck engagiert, wo sie u. a.
„Flora“ (La Traviata), „Nicoletta“ (Liebe zu den drei Orangen) und
„Hänsel“ (Hänsel und Gretel) sang. Im letzten Jahr sang sie an der
Bayerischen Staatsoper die „Mutter der Chio-Chio-San“ in Madame
Butterfly und gastierte erstmalig an der Zeitgenössischen Oper Berlin.
Als Liedsängerin trat sie u. a. beim Mecklenburg-Vorpommern Festival, dem
Festival junger Künstler in Bayreuth, wo sie auch die „Marcelline“
(Le nozze de Figaro) sang und dem Schleswig-Holstein Musik Festival
hervor, für das auch im kommenden Jahr Einladungen vorliegen. Barbara
Rohlfs ist eine gefragte Oratoriensängerin im In– und Ausland. Ihr
Repertoire umfasst alle wichtigen Oratorien und Konzertstücke. |
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Maria Kowollik 1. Alt Studium an der Hochschule
für Musik und Theater Hannover bei Prof. Charlotte Lehmann und für
musikalische Interpretation bei Dr. Ernst Huber-Contwig. Sie ist Preisträgerin
nationaler und internationaler Wettbewerbe (Hannover, München, Berlin,
Wien und Barcelona). Sie war Solistin u.a. beim Holland Festival, beim
Kammermusik-Festival Gidon Kremer in Lockenhaus, beim
Rheingau-Musik-Festival, bei der Biennale Hannover, bei der Musik-Biennale
Berlin und bei der Münchener Biennale. Gastverträge führten sie an die
Opernhäuser Bielefeld, Wiesbaden, Karlsruhe, Darmstadt, Dortmund,
Oldenburg, Hannover und Bremen. Seit 1994 ist sie Professorin für Gesang
an der Hochschule für Künste Bremen. Großes Engagement zeigt sie u.a. für
die zeitgenössische Musik. Zahlreiche Komponisten wie Vinko Globokar,
Lukas Foss, Reinhard Febel, Sofia Gubaidulina komponierten speziell für
sie Werke. CD-Produktionen, u.a. Portrait-CD mit Werken ausschließlich für
Stimme solo, darunter auch einige Widmungskompositionen für Maria
Kowollik. Sie erteilt internationale Meisterkurse im Haus Marteau
(Oberfranken), in Skopje (Mazedonien) und Turku (Finnland). |
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Ulrike Andersen 2. Alt Aufgewachsen
auf der Halbinsel Eiderstedt in Nordfriesland. Musikpädagogik- und
Gesangstudium an der Hochschule der Künste, Berlin. Gesangsausbildung bei
Prof. Jutta Schlegel. Meisterkurse bei Kurt Widmer, Anna Reynolds und
Margreet Honig. Bereits während des Studiums Solopartien in
Opernproduktionen der Kammeroper Schloss Rheinsberg und der Neuen Opernbühne
Berlin. Breites Konzertrepertoire mit den Schwerpunkten Barockmusik und
Moderne. Mitglied in Spezialensembles für Neue Musik. Arbeitete mit
Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Ivor Bolton, Philippe Herreweghe, René
Jacobs und Marcus Creed zusammen. Seit Dezember 2002 freischaffend tätig.
Lebt in Berlin und Zürich. Im Juli 2003 Mitwirkung an der erfolgreichen
Uraufführung der Oper „Invocation“ von Beat Furrer durch das Zürcher
Opernhaus unter der Regie von Christoph Marthaler. |
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Elisabeth Umierski 3. Alt Studium
an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Ihre
wichtigsten Lehrer sind Gisela Litz, Ingrid Czerny und Nicholas McGegan.
Konzertreisen mit Oratorienaufführungen und Liederabenden führten sie in
viele Länder Europas, nach Japan und in die USA. Gast-Engagements der
letzten Jahre am Theater Bremen, am Theater des Westens Berlin und an den
Städtischen Bühnen Osnabrück. CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren
ein Repertoire, das buchstäblich vom Barock bis zu den Beatles reicht.
Sie ist außerdem eine engagierte und kreative Lehrerin (Mitglied im Bund
Deutscher Gesangspädagogen), Autorin einer Notenleseschule für
Anfänger; Gesangsklasse im Modellversuch Populärmusik an der Musikschule
Hamburg; Stimmbildung bei namhaften Chören in Hamburg und Berlin; eigenes
Gesangsstudio "Singing Feels Good" in Berlin. |
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Kai-Uwe Fahnert 1. Bariton studierte
von 1987-93 Gesang (Stimmfach Kavalierbariton) bei Prof. Gerda Schriever
in Leipzig und weiterführend bei Prof. Hans-Joachim Beyer und Joachim
Vogt. 1990 debutierte er in Dessau. Seither führten ihn Engagements nach
Rheinsberg, Rudolstadt, Leipzig und Nordhausen und als Ensemblemitglied
zum Nordharzer Städtebundtheater, zur Berliner Kammeroper, an die Neue
Opernbühne Berlin und an die Staatstheater Braunschweig und Cottbus. Mit
zahlreichen internationalen Tourneen war er in den Jahren 1993-98 hauptsächlich
im Konzert- und Oratoriengesang sowie mit Liederabenden tätig. Sein
Spektrum reicht von Mozart, Strauss, Wagner und Rossini bis zu Bizet,
Janacek, Nyman und Ullmann. |
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Jörg Gottschick 2. Bariton Ausbildung in Hamburg und Berlin, seit 1986 bei Ks. Loren Driscoll. Seit 1987 vorwiegend im Konzert- und Oratorienfach im In- und Ausland (Japan, Nord- und Südamerika) tätig. Dabei sang er zahlreiche Uraufführungen und wirkte an Rundfunk und Schallplattenaufnahmen mit. Opernproduktionen bei der Berliner Kammeroper und der Neuen Opernbühne Berlin, als Gast an der Staatsoper Unter den Linden und an der Komischen Oper. Zusammenarbeit mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem DSO Berlin, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Cleveland Orchestra und der Akademie für Alte Musik unter Dirigenten wie Gerd Albrecht, Christoph von Dohnanyi, Michael Tilson-Thomas, Lothar Zagrosek, Philippe Herreweghe, René Jakobs, Marcus Creed. Auftritte bei internationalen Festspielen (Dresden, Salzburg, BBC Proms, Maggio Musicale Florenz). |
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