Eiko
Morikawa
Die
freischaffende Sängerin ist als Interpretin der zeitgenössischen Musik
international bekannt. So hat sie z.B. bei der Münchener Biennale Toshio
Hosokawas „Vision of Lear" mit uraufgeführt und war ebenso dort in
Andre Werners „Der Jude von Malta“ zu
erleben. Bei den Konzerten und der CD-Produktion von Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ war sie mit dem Sinfonieorchester SWR Baden-Baden und Freiburg
unter der Leitung von S. Cambreling zu hören. Im November 2002 stand sie als
Hauptfigur „Masago“ in der Oper „Rashomon“ von Mayako Kubo für die
japanische Erstaufführung mit japanischem Text auf der Bühne des Nissay
Theatre in Tokyo. Im Herbst 2003 verkörperte sie die Rollen „Venus“ und
„Gepopo“ in Ligetis „Le grand macabre“ an der Komischen Oper Berlin. Im Februar
2005 debütierte sie am Neuen Nationaltheater Tokyo als “Koharu” im
Auftragswerk “Osan” von Mayako Kubo. Bei der Zeitgenössischen Oper Berlin
sang sie 2000 „Neither“ von Morton Feldman.
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Michael
Albert
Seine
erste musikalische Ausbildung erhielt der Bassist Michael Albert im
Windsbacher Knabenchor. An der Musikhochschule Würzburg studierte er
Gesang, in mehreren Meisterkursen vertiefte er seine Ausbildung. Der
Deutsche Musikrat und der Richard-Wagner-Verband verliehen ihm Stipendien.
Neben Gastengagements an verschiedenen Theatern ist Michael Albert
festes Ensemblemitglied der Kammeroper Ulm. Ein Figaro ist er ebenso wie
ein Darsteller in zeitgenössischen Musiktheaterwerken, wie z.B. von Olga
Neuwirth und Heiner Goebbels. Seine rege
Konzerttätigkeit führt ihn auf zahlreiche Konzertpodien in Europa und in
Israel (u.a. Kissinger Sommer, Europäisches Musikfest Stuttgart,
Hollandfestival Amsterdam, Festival d’Automne Paris). Rundfunkaufnahmen
und CD-Produktionen dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit
.In der jüngeren Vergangenheit arbeitete Michael Albert mit Dirigenten
wie Harry Christophers, Daniel Harding und David Stern zusammen, trat mit
dem Ensemble Modern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Concerto
Köln auf (Konzerthaus Wien, Glocke Bremen, Concertgebouw Amsterdam).
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Alan
Cemore
Der amerikanische Bariton
Alan Cemore erhielt nach seinem Bachelor of Music Diplom und einem Jahr an
der Musikhochschule Frankfurt, sein Master of Music Diplom bei Frau
Professor Margaret Harshaw an der Indiana University School of Music. Während
dieser Zeit hat er viele Gesangswettbewerbe gewonnen, unter anderem den
bedeutenden Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München. Er begann
seine Karriere am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo er seine ersten
großen Erfolge als Figaro in Il
barbiere di Siviglia feierte.
Danach kam er über das Stadttheater Basel zu den Vereinigten Bühnen
Graz, wo er die wichtigsten Partien seines Faches sang: Don Giovanni in Don
Giovanni, Germont in La Traviata,
Luna in Il Trovatore, Renato in Un
ballo in maschera, Scarpia in Tosca
und Wolfram in Tannhäuser. 1998
ging er an das Bremer Theater, wo er als Alfio und Tonio in Cavalleria
Rusticana und Pagliacci debütierte.
2003 gab er unter anderem sein Rollendebüt als die vier Bösewichte in Les
Contes d’Hoffmann am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, wo
er auch die 2003-2004 Saison als Carlo Gerard in Andrea Chenier eröffnete.
Er war Gast bei zahlreichen internationalen Festspielen, wie das Edinburgh
Festival, Spoleto Festival in Italien und in den USA, Frankfurt Feste,
Wexford Festival, Settembre Musica Torino, Festival of Perth in Australien
und bei den Maifestspielen Wiesbaden. Zu zahlreichen Radio- und
Fernsehauftritten kamen erste Schallplattenaufnahmen für EMI (Die grossmütige
Tomyris – Keiser) und Sony (Opernausschnitte), und eine Gershwin Gala
mit dem Hessischen Rundfunkorchester. Mit einem Opernrepertoire von über
sechzig Partien, ist er auf mehr als dreißig Bühnen Europas und
Nordamerikas aufgetreten. Sein großes Konzertrepertoire umfaßt Werke von
Bach bis Vaughan Williams
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Gavin
Taylor
Gesangsausbildung bei Ryland Davies
am Royal Northern College of Music in Manchester und Besuch der
Meisterklassen von Sherill Milnes, Chris Merritt, Francisco Araiza, Fedora
Barbieri sowie Giuseppe Taddei. Zur Zeit musikalische Betreuung durch
Helmut Weese und stimmliche durch Harald Stamm. Nach Gastspielen an der
Welsh National Opera, der Scottish Opera und der English Touring Opera
sang er 1997 an der Kammeroper Schloß Rheinsberg die Partie des Huldbrand
in E.T.A. Hoffmanns "Undine". Darauf folgte bei den Wiesbadener
Maifestspielen der Tarquinius in Brittens "Raub der Lukretia".
Weitere Gastengagements führten ihn als Marcello in "Boheme"
nach Frankreich und als "Escamillo" nach Magdeburg, Cottbus, Würzburg
und Hagen. Gavin Taylor singt regelmäßig an den Opernhäusern von
Flensburg (Richter Turpin in "Sweeney Todd"), Aachen (Frank
Maurrant in "Street Scene"), Detmold (Dreieinigkeitsmoses in
"Mahagonny"), Würzburg und Kiel die großen Partien seines
Fachs. Dazu gehören neben Escamillo und Don Giovanni auch spezielle
zeitgenössische Partien, so der Kaiser von Atlantis von
Ullmann und der Prinz von Homburg von Hans Werner Henze. Bei der Zeitgenössischen
Oper Berlin sang er 2004 die Partien des Don Fernando und des Notars in
„Don Quijote de la Mancha“ von Hans Zender.
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Ulrich
Wand
Der Bariton war Solist des Tölzer
Knabenchores. Ausbildung bei Aldo Baldin (Musikhochschule Karlsruhe)
und Susanna Eken (Konservatorium Kopenhagen). Er sang an den Städtischen
Bühnen Osnabrück u. a. Marcello („La Bohème“), Dandini („La
Cenerentola“) und Dr. Falke („Die Fledermaus”). Gastengagements führten
ihn an die Theater Wuppertal, Giessen, Flensburg, Dresden und nach
Frankreich an die „Opera de Mosset“. Neben Harlekin („Ariadne auf
Naxos“) sang er Eisenstein („Die Fledermaus“), Ulisse („Il Ritorno
d´Ulisse in Patria“) und Figaro („Barbier von Sevilla“). 2003
erschien bei Ars Produktion die erste Gesamtaufnahme von Albert Lortzings
Oper „Hans Sachs“ mit Ulrich Wand in der Titelrolle. Er sang bei „I
Concerti del Quartetto“ in Mailand, beim „Festival di Zaragoza“, bei
„Wratislavia cantans“ in Wroclaw sowie beim „Festival d´Automne à
Paris“. Er war Mitglied der Neuen Vokalsolisten Stuttgart und trat bei
vielen Veranstaltungen zeitgenössischer Musik mit Werken von u.a.
Xenakis, Sciarrino und Zender auf. In Zusammenarbeit mit dem Hessischen
Rundfunk entstanden verschiedene Aufnahmen, darunter die der
Bach-Solokantate „Der Friede sei mit dir“. Für 2005 stehen Tourneen
mit „Carmina Burana“ und „Brahms-Requiem“ sowie in den USA eine
Reihe von Konzerten mit Brahms „Die schöne Magelone“ auf dem
Programm. In der laufenden Spielzeit singt Ulrich Wand an den Städtischen
Bühnen Münster.
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