|
home Zeitgenössische Oper Berlin |
|
Nicht ich
Premiere: 24. April 2005 im Hebbel am Ufer Berlin |
|
|
Musikalische Leitung
|
Rüdiger Bohn |
|
Nicht ich
Mund
Elfriede
Irrall
|
Tritte
May
- Carmen Dalfogo
|
|
What where
Bom
Michael
Albert
Bam Alan Cemore Orchester der Zeitgenössischen Oper Berlin
|
Not
I Mund Eiko Morikawa
|
|
„Becketts Stücke haben die Eigenart von Panzerwagen und Idioten - man kann sie beschießen, man kann sie mit Cremetorten bewerfen: sie setzen ihren Weg gelassen fort. Von anderen erstaunlichen Vorzügen abgesehen, sind sie immun gegen Kritiker. Beckett verärgert die Leute stets durch seine Ehrlichkeit. Er fabriziert Objekte. Er führt sie uns vor. Was er vorführt, ist furchtbar. Weil es furchtbar ist, ist es auch komisch. Er zeigt, es gibt keinen Ausweg, und das ist natürlich irritierend, weil es tatsächlich keinen Ausweg gibt. Unser fortgesetzter Wunsch nach Optimismus ist unsere schlimmste Ausflucht. Wenn wir Beckett als einen Pessimisten ablehnen, was sind wir dann anderes als echte Beckett-Figuren in einer Beckett-Szenerie?“ Peter Brook Trotz seiner bekannten Abneigung gegen die Oper wurden Samuel Becketts Werke immer wieder Gegenstand musikalischer Auseinandersetzung. Mit „Neither“ zeigten wir bereits 2000 im Hebbel am Ufer den „anti-musik-theatralischen“ Versuch des Komponisten Morton Feldman mit einem Text von Beckett. Mit „Nicht ich“ überschreiten wir erstmals die Grenze des Musiktheaters hin zum Drama: Wir präsentieren Samuel Becketts Stücke „Nicht ich“ und „Tritte“ in ihrer jeweiligen deutschsprachigen Schauspielfassung sowie das Monodrama „NOT I“ und die Kammeroper „What where“, beides ebenfalls Werke von Beckett, in der Komposition von Heinz Holliger. Diese werden in englischer Sprache gesungen. Das uralte Verhältnis Wort und Musik wird so in seinem Nebeneinander auf faszinierende Weise erfahrbar. Einführung zu den Werken In Koproduktion mit dem Hebbel am Ufer Berlin – gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur mit Unterstützung der Akademie der Künste, der Schweizerischen Botschaft und des Berliner Künstlerprogramms des DAAD
Verlage: Suhrkamp Verlag,
Schott Musik International |
|
©
2007 Zeitgenössische Oper Berlin |