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Nicht ich

Werke von Samuel Beckett 1906-1989
und Heinz Holliger
*1939

 

Premiere: 24. April 2005 im Hebbel am Ufer Berlin


  Photo: Holger Foullois/DRAMA

Musikalische Leitung
Inszenierung
Ausstattung
Klangregie

 

Rüdiger Bohn
Sabrina Hölzer
Etienne Pluss
Matthias Kirschke, Daniel Weingarten

Nicht ich
Schauspiel von Samuel Beckett (in deutscher Sprache)

Mund             Elfriede Irrall
Vernehmerin      Carmen Dalfogo

 

Tritte
Schauspiel von Samuel Beckett (in deutscher Sprache)

May  -  Carmen Dalfogo
Frauenstimme  - 
Elfriede Irrall

What where
Schauspiel von Samu
el Beckett
Komposition von Heinz Holliger  (in englischer Sprache)

Bom   Michael Albert      Bam  Alan Cemore
Bim    Gavin Taylor         Bem  Ulrich Wand

Orchester der Zeitgenössischen Oper Berlin

 

Not I
Schauspiel von Samuel Beckett 
Komposition von Heinz Holliger (in englischer Sprache)

Mund  Eiko Morikawa

 

„Becketts Stücke haben die Eigenart von Panzerwagen und Idioten - man kann sie beschießen, man kann sie mit Cremetorten bewerfen: sie setzen ihren Weg gelassen fort. Von anderen erstaunlichen Vorzügen abgesehen, sind sie immun gegen Kritiker. Beckett verärgert die Leute stets durch seine Ehrlichkeit. Er fabriziert Objekte. Er führt sie uns vor. Was er vorführt, ist furchtbar. Weil es furchtbar ist, ist es auch komisch. Er zeigt, es gibt keinen Ausweg, und das ist natürlich irritierend, weil es tatsächlich keinen Ausweg gibt. Unser fortgesetzter Wunsch nach Optimismus ist unsere schlimmste Ausflucht. Wenn wir Beckett als einen Pessimisten ablehnen, was sind wir dann anderes als echte Beckett-Figuren in einer Beckett-Szenerie?“     Peter Brook 

Trotz seiner bekannten Abneigung gegen die Oper wurden Samuel Becketts Werke immer wieder Gegenstand musikalischer Auseinandersetzung. Mit „Neither“ zeigten wir bereits 2000 im Hebbel am Ufer den „anti-musik-theatralischen“ Versuch des Komponisten Morton Feldman mit einem Text von Beckett. 

Mit „Nicht ich“ überschreiten wir erstmals die Grenze des Musiktheaters hin zum Drama: Wir präsentieren Samuel Becketts Stücke „Nicht ich“ und „Tritte“ in ihrer jeweiligen deutschsprachigen Schauspielfassung sowie das Monodrama „NOT I“ und die Kammeroper „What where“, beides ebenfalls Werke von Beckett, in der Komposition von Heinz Holliger. Diese werden in englischer Sprache gesungen. Das uralte Verhältnis Wort und Musik wird so in seinem Nebeneinander auf faszinierende Weise erfahrbar.

Einführung zu den Werken

In Koproduktion mit dem Hebbel am Ufer Berlin – gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur mit Unterstützung der Akademie der Künste, der Schweizerischen Botschaft und des Berliner Künstlerprogramms des DAAD 

Verlage: Suhrkamp Verlag, Schott Musik International

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