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GRAMMA - Gärten der Schrift
Kammeroper

Musik, Werkkonzeption, Libretto von 
José M. Sánchez-Verdú

Uraufführung: 18. Mai 2006 Münchener Biennale

 

Premiere Berlin: 28. November 2006 
St. Johannes-Evangelist-Kirche

Musikalische Leitung in München und Luzern
Musikalische Leitung in Berlin
Idee, Aufführungskonzeption, Buchgestaltung
Bühne, Buchgestaltung, Zeichnungen
Wissenschaftliche Beratung 

Venus, Sirene
Ulysses, Adonis, Mönch 1
Thamos, Mönch 2, Dante
Theuth, Augustinus, Hugo von Sankt Viktor

Vokalensemble

Rüdiger Bohn
José M. Sánchez-Verdú
Sabrina Hölzer  
Mirella Weingarten
Henrik Wels

Simone Stock
Daniel Johannsen
Howard Quilla Croft
Tom Sol

Márta Rózsa, Koichi Yoshitomi, Lisandro Abadie, Auke Kempkes

Aufführungen München/Luzern mit dem Luzerner Sinfonieorchester
Aufführungen in Berlin mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin

Vor Ihnen liegt Schrift. Was Sie hören, entsteht aus Schrift. Musiker sind über Ihren Köpfen. Sie sind nicht das Gegenüber einer Bühne, von der aus Ihnen zugespielt und -gesungen wird. Als Zuschauer und Hörer werden Sie in die Erfahrung des Lesens gebeten. Zeichen des Lichts fordern still, mit der Musik die Gärten der Schrift virtuell zu durchwandern. Gärten – das sind poetische Stationen der Musik, Klangszenen von ausgeprägter Eigenart, verbunden durch Zeichen der Erinnerung, manchmal durchzogen von Klangspuren des Schreibens selbst. Gärten, das sind Stationen der Geschichte, des Wissens, der Mythen, von denen wir ohne Schrift keine Kenntnis hätten. Sie reflektieren sich im Text, in Zeichen, in Klängen. Es sind Stationen des Erinnerns und Vergessens, des Urkonflikts am Anfang der Schrift: Dient sie unserem Erinnern, weil wir in ihr niederlegen und weitergeben können, was wir wissen, denken, glauben, fühlen? Oder dient sie dem Vergessen, weil wir in ihr veräußern, was in uns war? José M. Sánchez-Verdú verwendet die Metapher „Gärten“ gern für seine Kompositionen. Gärten sind Eintragungen der Menschen ins Buch der Natur, labyrinthisch, exzentrisch, schön; manchmal wie Zeichen einer Schrift, die wir noch nicht decodiert haben. Wie eine Passage durch Denk-, Kommunikations- und Geschichtswelten ist GRAMMA angelegt, der heutige Hörer inmitten.

Eine Koproduktion der Münchener Biennale mit dem Luzerner Theater und der Zeitgenössischen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, unterstützt vom Instituto Cervantes Berlin

Mehrfach nominiert für die Uraufführung des Jahres 2006 durch die Fachzeitschrift Opernwelt

Pressespiegel

Aufführungsdauer: circa 60 Minuten - Rechte: Breitkopf & Härtel, Wiesbaden

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