Zeitgenössische Oper Berlin
Adalbert Waller - Der Alte, Direktor Hummel

stammt aus Danzig, studierte 1950-55 in Frankfurt am Main bei Alf Rauch. 45-jährige Tätigkeit als lyrischer, italienischer und Helden-Bariton sowie als Charakterbaß. Mehr als 100 Fachpartien führten ihn an fast alle großen Bühnen im In- und Ausland. Neben den klassischen Opernpartien enthält sein Repertoire viele große Baritonpartien im zeitgenössischen Opernschaffen, u.a.: Wozzeck, Lear, Dr. Schön und Schigolch. Rege Tätigkeit als Lied- und Konzertsänger. Gesangslehrer an der Rheinischen Westfälischen Hochschule in Aachen. In den letzten 18 Jahren Ensemblemitglied an der Oper in Frankfurt am Main. Dort wurde er 1993 zum Kammersänger ernannt.
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Christian Baumgärtel - Der Student Arkenholz

Der in Berlin geborene Tenor studierte in Hannover und Köln und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Engagements in Wuppertal, Kaiserslautern und Dortmund; seit 1998 am Badischen Staatstheater Karlsruhe. 1995 Träger des O.E. Hasse Preises für darstellende Kunst der Stadt Berlin. 1995 Debut an der Mailänder Scala. Gastierte bei: Münchener Opernfestspiele, Oper Straßburg, Oper Leipzig, Theatre Royal de la Monnaie/Brüssel, De Nederlandes Opera/Amsterdam. Rege Konzerttätigkeit im In-und Ausland. Schwerpunkt seines Repertoires sind die lyrischen Tenorpartien bei Mozart, sowie die hohen Tenorpartien des italienischen und französischen Fachs.
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Günter Neubert - Der Oberst

Geboren in Diepholz; Gesangsstudium in Bremen mit Hildegard Jachnow; erstes Engagement am Opernhaus in St. Gallen, Schweiz, dann nach Mainz, Braunschweig, sowie zahlreiche Gastspiele in Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz; u.a. an den Staatsopern in München, Wien und Berlin. Seit 1974 festes Mitglied an der Oper in Nürnberg, Fernsehauftritte in der Sendung "Erkennen Sie die Melodie" folgten, sowie Konzerte und Rundfunkaufnahmen. Ein besonders wichtige Rolle für ihn war der "Aschenbach" in Benjamin Brittens "Tod in Venedig". Als lyrischer Tenor sang er alle Partien seines Fachs. Heute singt er hauptsächlich die führenden Partien des dramatischen Charakterfaches.
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Martha Mödl - Die Mumie, Frau des Oberst

Geboren in Nürnberg. Ausbildung in Nürnberg und Mailand. Langjähriges Mitglied der Staatsoper Hamburg. Langjähriges Mitglied der Bayreuther Festspiele; sie sang dort Kundry, Isolde, Brünhilde und Waltraute. In Wien sang sie anläßlich der Wiedereröffnung der Staatsoper nach dem Krieg die Leonore (Fidelio) unter Karl Böhm. Sie war ständiges Gastmitglied der Wiener Staatsoper und sang dort Partien wie Carmen, Macbeth, Don Carlos-Eboli, Isolde und Brünhilde, Jokaste, etc. Die Künstlerin, der die Titel österreichische und deutsche Kammersängerin verliehen wurde, sang an allen großen Opernhäusern Europas und der westlichen Welt Partien des hochdramatischen Fachs. Später wechselte sie in das Charakterfach (Amme, Küsterin, Klytämnestra, Herodias, Gräfin Geschwitz, etc.). 1984 sang sie in Berlin bei der Uraufführung "Die Gespenstersonate" von Aribert Reimann die Rolle der Mumie.
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Malin Byström - Das Fräulein, ihre Tochter

Die schwedische Sopranistin wurde geboren in Helsingborg, studierte an der Musikhochschule in Göteborg und am Royal Opera Studio in Stockholm bei Jonathan Morris. Preis der Schwedischen Musikakademie, Preis der Yamaha-Stiftung und Jenny Lind Preis, danach 1998 mit einem eigenem Liederabend als Tournee Debüt in Amerika. Rege Konzertätigkeit, u.a. beim Aldebourough Festival. In einer Aufnahme des schwedischen Fernsehens war sie als "Oscar" (Un ballo in maschera) zu sehen. Ihr Deutschlanddebüt war dieses Jahr am Theater Lübeck als Fiorella in "Il Turco in Italia".
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Tom Allen - Johansson, Diener bei Hummel

Der amerikanische Tenor studierte Gesang an der Manhattan School of Music in New York City; Meisterkurse bei: Anthony Rolfe Johnson, Birgit Nilsson und Gerard Souzay. Preisträger beim Mozartwettbewerb 1991 in Toronto und Musica Sacra Bachwettbewerb 1991 in New York. 1994/95 Deutschlanddebüt am Staatstheater Darmstadt als Don Ottavio (Mozart, Don Giovanni). Erster Preisträger beim Mozartwettbewerb 1995 in Salzburg. Weitere gesungene Partien: Die Welt auf dem Mond (Haydn), Hippolyte et Aricie (Rameau), Don Chichotte (Paisiello), und von Rossini: Il Barbiere di Seviglia, L'Italiana in Algeri   und La Cenerentola. Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
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Viktor Lederer - Bengtsson, Bedienter beim Oberst

Geboren bei Brünn, Studium in Wien, 1960 Promotion zum Dr. jur., 1961 Konzertexamen an der Hochschule für Musik, seit 1963 Festengagement in Kiel. Er absolvierte in seinem mehr als 35-jährigen aktiven Bühnenleben Gastspiele an den meisten deutschen Opernhäusern und trat in etwa 200 Rollen in mehr als 3000 Vorstellungen auf. Daneben war er mit Konzerten und Liederabenden im In- und Ausland tätig. Rege Lehrtätigkeit als Gesangslehrer. Verpflichtungen an der Hochschule für Musik Wien, an der Musikhochschule Lübeck und am American Institute for Musical Studies. Kammersänger und Ehrenmitglied der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel.
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Lori Liebelt - Die dunkle Dame, Tochter des Toten

Studium am Minnesota Opera Institute, Minneapolis und am San Francisco Conservatory of Music; Kurse u.a. bei Astrid Varnay, Elisabeth Schwarzkopf und Prof. Norman Shelter. Kunststudium am San Francisco Art Institute, Stipendium für bildende und darstellende Kunst an der University of North Dakota, Grand Forks. Gastverträge: Staatstheater am Gärtnerplatz, München, beim Bayerischen Rundfunk und Norddeutschen Rundfunk. Zu Ihren aufgeführten Partien zählen: Cherubino (Le Nozze di Figaro), Anezka (Two Widows), Dido (Dido und Aeneas), Meg Page (Falstaff) und Mother Jeanne (Dialog der Karmeliterinnen). Internationale Tätigkeit als Konzert- und Liedinterpretin.
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Cornelia Dietrich - Die Köchin beim Oberst

Nach einem Schul- und Kirchenmusikdiplom begann das Gesangsstudium bei Astrid Varnay und Prof. Dr. H. Scholz in Düsseldorf. Als Preisträgerin zahlreicher Gesangswettbewerbe (u.a. Antwerpen, Genf, Barcelona, Hannover) konzentrierte sie sich zunächst erfolgreich auf den Konzertgesang.  Seit 1989 Ensemblemitglied an den Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach. Dort sang sie u.a. die Rollen der Kabanicha (Katja Kabanova), Herodias (Salome), Klytämnestra (Elektra), Amneris (Aida), Azucena (Trovatore), Brangäne (Tristan und Isolde) und Fricka (Walküre). Gastverträge in Hannover, Düsseldorf, Hamburg und Basel.
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weitere Künstlerbiographien Gespenstersonate

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