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Mark Bowman-Hester Sancho Panza
Studium
in Chapel Hill und Eastman School of Music (New York).
Abschluß an der Indiana Universität. Zahlreiche Preise und
Stipendien, u. a. den Metropolitan Opera Audition-Preis und den Preis der
National Opera Association. Vor seiner internationalen Karriere Mitglied
des Opern Studios der Houston Grand Opera, wo er bereits Partien von
Bellini bis Offenbach sang. Seit 1987 Gastengagements in Frankreich,
Italien, Schweiz, Österreich, Niederlände, Portugal und Deutschland.
Sein Rollenrepertoire umfaßt über 90 Partien und reicht von Händel über
die großen Mozartrollen bis zu Werken der Moderne wie „Le grand
macabre“, „Albert Herring“, „Il Prigionero“, „Divara“ und
„Simplicius Simplicissimus“, als Konzertsänger in Serenade (Britten),
Carmina Burana (Orff) und Evangelist in allen Bachpassionen. Von 1996-2004
Festengagement als Spieltenor in Münster, wo er besonderen Erfolg im
„Ring des Nibelungen“ als Loge und Mime sowie als David in den
„Meistersinger“ und zuletzt als Hauptmann in „Wozzeck“ feierte. Für
die Zeitgenössische Opera Berlin sang er 2002 die Rolle des „Kaherdin“
in „Le Vin Herbé“ von Frank Martin.
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Patrick Busert Barbier I, Lektor I, Häscher I
Studium
an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Hildegard Kronstein-Uhrmacher.
1989 war er Stipendiat des Richard-Wagner Verbandes Trier. 1992
Meisterkurs bei Prof. Hanno Blaschke und 1996/97 Unterricht bei Prof.
Helmut Kretschmar. Schon während seiner Ausbildung hatte er Gastverträge
am Theater Trier, in Lüneburg und am Detmolder Landestheater, wo er nach
seinem Studium auch sein erstes Festengagement antrat. 1997 sang er bei
den internationalen Operettenwochen in Bad Ischl (Österreich). Seit 1998
ist er in Lübeck engagiert und war dort bislang u.a. in den Partien des
Haushofmeisters, Wirts, Sängers und Tierhändlers in "Der
Rosenkavalier", als Graf Almaviva in "Der Barbier von
Sevilla", als Schmuggler Remendado in "Carmen", als Vogelhändler
Adam in "Der Vogelhändler", als Peter Iwanow in "Zar und
Zimmermann", als Freddy Eynsford-Hill in "My Fair Lady" und
als Brighella in "Ariadne auf Naxos" zu hören. Gastverträge führten
ihn nach Gelsenkirchen, Rostock, Hildesheim, Regensburg, Bielefeld,
Leipzig, Oldenburg und Kassel.
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Lothar Odinius Cardenio, Küster, Häscher IV
Gesangsstudium
bei Anke Eggers an der Hochschule der Künste in Berlin. Meisterkurse bei
Ingrid Bjoner, Bernd Weikl, Alfredo Kraus sowie der Besuch der
Meisterklasse von Dietrich Fischer-Dieskau. Seither rege Konzerttätigkeit
sowie CD- und TV-Aufnahmen mit Dirigenten wie Adam Fischer, Franz Welser-Möst,
Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi,
Peter Schreier und Claudio Abbado. Mitwirkung bei internationalen
Festspielen in Bad Hersfeld, Ludwigsburg, Schwetzingen, dem
Schleswig-Holstein Musik-Festival und dem Mecklenburg-Vorpommern-Festival,
den Haydn-Festpielen, den BBC Proms, dem Edinburgh Festival und dem Oregon
Bach-Festival. Von 1995 bis 1997 Engagement am Staatstheater Braunschweig
als lyrischer Tenor. Dort u.a. Mozartpartien wie "Ferrando" (Cosí
fan tutte) und "Tamino" (Zauberflöte). Seither als Gast an der
Oper der Stadt Bonn, der Königlichen Oper Kopenhagen (mit der Partie des
Charles Lindbergh in Kurt Weills "Der Lindberghflug"), am
Opernhaus Zürich (Alfonso in Franz Schuberts "Alfonso und
Estrella"), am Nationaltheater Mannheim, bei der Salzburger
Mozartwoche und am Schlosstheater Potsdam.
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Jonathan de la Paz Zaens Lektor II, Schweinehirt, Verwalter, Häscher III
Studium
an der University of the Philippines bei Prof. Veneracion und an der
Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Dr. Brauer. Preisträger des 7.
Sylvia Geszty Internationalen Koloratur-Gesangswettbewerbes und Finalist
beim 13. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb. Er gestaltete
wiederholt die Baßpartien der großen Oratorien Bachs sowie die
Requiem-Vertonungen von Mozart, Brahms und Verdi. Neben seinen Engagements
an der Neuköllner Oper Berlin, der Neuen Opernbühne Berlin und der
Berliner Kammeroper ( u.a. die Partien des Dulcamaras in Donizettis
"Der Liebestrank", des Alidoros in Hasses "La Sorella
Amante" und die des Abts in Brittens "Curelew River") sang
er bei den Berliner Festspielen 2002 die Partie des Luzifer in
Stockhausens "Michaels Jugend vom Donnerstag aus Licht". An der
Staatsoper Prag gastierte er u.a. als Leporello und Guglielmo und bei den
Salzburger Festspielen sang er in Stockhausens Uraufführung "DÜFTE-ZEICHEN".
Für die Zeitgenössische Oper Berlin sang er 2002 die Rolle des Il
Malaspina in "Die tödliche Blume" von Salvatore Sciarrino, wofür
er auch beim Stadttheater Koblenz engagiert wurde.
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Christoph
Kögel Lektor III, Häscher II, Spiegelritter, Nachbar
Begann
mit privatem Gesangsunterricht bei Janet Hardy in Augsburg. Als Hospitant
war er Mitglied der Opernschule des Leopold-Mozart-Konservatorium,
Augsburg und später, von 1984-86, Chorist im Opernchor der Städtischen Bühnen
Augsburg. 1986-92 studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Opern-Gesang bei Prof. Martin Gründler
und in der Liedklasse bei Prof. Charles Spencer. Meisterkurse bei Brigitte
Fassbaender und Sena Jurinac schlossen sich an. Von 1993-2004 war er teils
fest, teils als Gast engagiert an den Bühnen Osnabrück, Kaiserslautern,
Lübeck, Mainz und Darmstadt. Parallel war er immer auch als Lied- und
Oratoriensänger und in freien Kammeroperproduktionen beschäftigt (
„Vokalsolisten Frankfurt“ und „Kammeroper Frankfurt“), Zu seinem
Repertoire gehören Oratorien von Telemann, Bach und Händel und
Opernpartien wie Graf Almaviva (Figaros Hochzeit), Valentin (Margarete),
Guglielmo (Cosi fan tutte), Silvio (Bajazzo), Konzertreisen führten ihn
nach Belgien, Ungarn, Estland, Lettland, Österreich, Israel und
Frankreich.
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Gavin Taylor Don Fernando, Notar
Gesangsausbildung bei Ryland Davies am Royal Northern College of Music in
Manchester und Besuch der Meisterklassen von Sherill Milnes, Chris Merritt,
Francisco Araiza, Fedora Barbieri sowie Giuseppe Taddei. Zur Zeit
musikalische Betreuung durch Helmut Weese und stimmliche von Harald Stamm.
Nach Gastspielen an der Welsh National Opera, der Scottish Opera und der
English Touring Opera sang er 1997 an der Kammeroper Schloss Rheinsberg
die Partie des Huldbrand in E.T.A. Hoffmanns "Undine". Darauf
folgte bei den Wiesbadener Maifestspielen der Tarquinius in Brittens
"Raub der Lukretia". Weitere Gastengagements führten ihn als
Marcello in "Boheme" nach Frankreich und als "Escamillo"
nach Magdeburg, Cottbus, Würzburg und Hagen. Gavin Taylor singt regelmäßig
an den Opernhäusern von Flensburg (Richter Turpin in "Sweeney
Todd"), Aachen (Frank Maurrant in "Street Scene"), Detmold
(Dreieinigkeitsmoses in "Mahagonny") Würzburg und Kiel die großen
Partien seines Fachs. Dazu gehören neben Escamillo und Don Giovanni auch
spezielle zeitgenössische Partien, so der Kaiser von Atlantis von Ullmann
und der Prinz von Homburg von Hans Werner Henze.
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Nicholas Isherwood Pfarrer, Wirt, Der Chef
Musik- und
Literaturstudium am Oberlin College, Schauspiel am Londoner Actors Centre,
Musikwissenschaft an der Ecole des Hautes Etudes Paris und Gesang bei Sara
Sforni Corti und Roberto Benaglio in Italien. Preisträger des
Gesangswettbewerbs des Teatro Carlo Felice in Genua. Seine Karriere begann
in Italien, wo er u. a. mit Sergio Ballestracci, Sergio Vartolo, Roberto
Gini, Luciano Contini arbeitete. Seine internationale Karriere führte ihn
an die renommiertesten Opern- und Konzerthäuser der Welt, darunter La
Scala, Covent Garten, Royal Festival Hall, Théatre des Champs Elysées,
Concertgebouw Amsterdam, Wiener Konzerthaus, Alte Oper Frankfurt, Deutsche
Oper Berlin, Oper Rom, Teatro Comunale Turin sowie zu den Salzburger
Festspielen und zu den Biennalen Venedig und München. Ferner hatte er
Auftritte in China, Japan, Mexiko, Taiwan, Brasilien, Rußland und
Amerika. Außerdem arbeitete er mit Dirigenten wie Eötvös, Nagano, Mehta
und Tamayo sowie Komponisten wie Carter, Crumb, Henze, Kagel, Kurtág,
Messiaen, Scelsi, Stockhausen und Xenakis zusammen. Er hat zahlreiche neue
Werke uraufgeführt, so z. B. die Partien des Lucifer in Stockhausens
"Licht", des Titelhelden in Toshio Hosokawas "Vision of
Lear", des Frère Léon in Messiaens "Saint Francois d'Assise",
des Todes in Viktor Ullmanns "Der Kaiser von Atlantis" und die
Titelrolle in Dusapins "Roméo et Juliette". Er gab Meisterkurse
am Pariser Conservatoire, am Salzburger Mozarteum und an der Stanford
University. Er unterrichtet als Gesangsprofessor an der Ecole Normale de
Musique in Paris. Er hat zahlreiche CDs für Labels wie Erato, Harmonia
Mundi und den Stockhausen-Verlag eingespielt.
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